Abmessungen: 46 x 29 cm.
„Daniel“ von 1962 ist eine Relief-Assemblage, in der Fundstücke, Metallfragmente und eine grob modellierte Oberfläche in einer streng vertikalen und symmetrischen Komposition vereint werden. Zwei stabartige Elemente rahmen ein zentrales, maskenartiges Motiv ein, das dem Werk einen ikonischen und totemischen Charakter verleiht.
Materialität ist zentral. Die rohe, mit Sand vermischte Oberfläche kontrastiert mit eingefügten Industrieobjekten und gedruckten Bildfragmenten im unteren Bereich, in dem Text und ein Auto auf zeitgenössische urbane Realitäten hinweisen. Die Kombination aus sakraler Struktur und alltäglichen Elementen erzeugt eine Spannung zwischen Mythos und Moderne. Die Arbeit spiegelt Kruczeks Interesse an experimentellen Techniken und an der Begegnung von Kunst, Objekten und sozialem Umfeld in der Nowa Huta der 1960er Jahre wider.
Marian Kruczek (1927-1983) war ein polnischer bildender Künstler, der als Maler, Grafiker und Bildhauer tätig war und eng mit Krakau und dem Viertel Nowa Huta verbunden war. Er wurde 1927 in Płowce geboren und an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau ausgebildet, wo er 1954 sein Studium an der Fakultät für Malerei unter der Leitung von Wojciech Weiss und Zbigniew Pronaszko unter anderem abschloss. Im darauffolgenden Jahr erhielt er ein Diplom im Studio von Tadeusz Łakomski.
Kruczek war sowohl als Künstler als auch als Pädagoge tätig und wurde als außerordentlicher Professor an die Akademie in Krakau berufen. Er arbeitete in verschiedenen Techniken und entwickelte eine vielfältige Kunstfertigkeit, die Malerei, Druckgrafik und Bildhauerei umfasste. Zu seinen Lebzeiten präsentierte er seine Werke in über fünfzig Einzelausstellungen und nahm an mehr als 150 Sammlungsausstellungen in Polen und international teil, darunter in Schweden, Belgien, den Vereinigten Staaten, Norwegen, Deutschland und Ungarn.
Ein besonderes Merkmal von Kruczeks Aktivitäten waren seine lokale Verankerung und seine experimentellen Initiativen. In Nowa Huta nahm er aktiv am kulturellen Leben teil, unter anderem durch das Widzimisie-Puppentheater in den späten 1950er Jahren, wo Alltagsgegenstände in szenische Figuren verwandelt wurden. Er initiierte auch die 1973 eingeweihte Open-Air-Galeria Pod Chmurką, in der Kunst in einem provisorischen Ausstellungsraum zwischen den Wohngebäuden präsentiert wurde. Dieses Projekt verband künstlerische Praxis mit sozialem Engagement und eröffnete einen direkten Dialog zwischen Kunst und Publikum im öffentlichen Raum.
Beschädigung der Glasdetails an Bord. Allgemeiner Verschleiß.
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Abmessungen: 46 x 29 cm.
„Daniel“ von 1962 ist eine Relief-Assemblage, in der Fundstücke, Metallfragmente und eine grob modellierte Oberfläche in einer streng vertikalen und symmetrischen Komposition vereint werden. Zwei stabartige Elemente rahmen ein zentrales, maskenartiges Motiv ein, das dem Werk einen ikonischen und totemischen Charakter verleiht.
Materialität ist zentral. Die rohe, mit Sand vermischte Oberfläche kontrastiert mit eingefügten Industrieobjekten und gedruckten Bildfragmenten im unteren Bereich, in dem Text und ein Auto auf zeitgenössische urbane Realitäten hinweisen. Die Kombination aus sakraler Struktur und alltäglichen Elementen erzeugt eine Spannung zwischen Mythos und Moderne. Die Arbeit spiegelt Kruczeks Interesse an experimentellen Techniken und an der Begegnung von Kunst, Objekten und sozialem Umfeld in der Nowa Huta der 1960er Jahre wider.
Marian Kruczek (1927-1983) war ein polnischer bildender Künstler, der als Maler, Grafiker und Bildhauer tätig war und eng mit Krakau und dem Viertel Nowa Huta verbunden war. Er wurde 1927 in Płowce geboren und an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau ausgebildet, wo er 1954 sein Studium an der Fakultät für Malerei unter der Leitung von Wojciech Weiss und Zbigniew Pronaszko unter anderem abschloss. Im darauffolgenden Jahr erhielt er ein Diplom im Studio von Tadeusz Łakomski.
Kruczek war sowohl als Künstler als auch als Pädagoge tätig und wurde als außerordentlicher Professor an die Akademie in Krakau berufen. Er arbeitete in verschiedenen Techniken und entwickelte eine vielfältige Kunstfertigkeit, die Malerei, Druckgrafik und Bildhauerei umfasste. Zu seinen Lebzeiten präsentierte er seine Werke in über fünfzig Einzelausstellungen und nahm an mehr als 150 Sammlungsausstellungen in Polen und international teil, darunter in Schweden, Belgien, den Vereinigten Staaten, Norwegen, Deutschland und Ungarn.
Ein besonderes Merkmal von Kruczeks Aktivitäten waren seine lokale Verankerung und seine experimentellen Initiativen. In Nowa Huta nahm er aktiv am kulturellen Leben teil, unter anderem durch das Widzimisie-Puppentheater in den späten 1950er Jahren, wo Alltagsgegenstände in szenische Figuren verwandelt wurden. Er initiierte auch die 1973 eingeweihte Open-Air-Galeria Pod Chmurką, in der Kunst in einem provisorischen Ausstellungsraum zwischen den Wohngebäuden präsentiert wurde. Dieses Projekt verband künstlerische Praxis mit sozialem Engagement und eröffnete einen direkten Dialog zwischen Kunst und Publikum im öffentlichen Raum.
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Schweden