Farbholzschnitt, 29 x 20 cm. Rahmenmaße 35 x 40 cm. Signiert Eva Bevé und datiert 1913 mit Bleistift.
Eva Béve war eine Pionierin ihrer Zeit als eine der ersten schwedischen Künstlerinnen, die den modernen Holzschnitt zu Beginn des 20. Jahrhunderts festhielt. Nach Abschluss ihres Studiums an der Kunstakademie in Stockholm reiste sie 1902 nach Deutschland. Ein Besuch einer Ausstellung mit Emil Orliks wegweisenden Holzschnitten in München beeindruckte die junge Schwedin stark und sollte den Grundstein für ihren zukünftigen internationalen Erfolg legen.
Orlik, bekannt als einer der bedeutendsten Künstler Europas auf dem Gebiet der Grafik, besuchte 1900-1901 Japan und wurde zu einem der führenden Innovatoren des Farbholzschnitts, der auf der Technik japanischer Grafiker basiert.
Eva Béve widmete sich voll und ganz der neuen Technologie. Sie begann in Dachau bei Carl Thiemann und Walther Klemm zu studieren, die auch mit Holzschnitten arbeiteten. Eva Béve war ehrgeizig und zielstrebig. Bald kamen die Erfolge Schlag für Schlag. Ihre Holzschnitte wurden in Wien, München, Den Haag, Kopenhagen, Oslo und Helsinki ausgestellt. Ihre Arbeit erregte die Aufmerksamkeit der Kunstkritiker, die die Schwedin lobten. Auf einer Ausstellung in San Francisco wurde Eva Béve mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Es ist heute kaum vorstellbar, wie groß das für eine Künstlerin vor etwas mehr als 100 Jahren war. Sie wurde als vorausschauende Person beschrieben. Zeitweise litt sie auch unter gesundheitlichen Problemen, aber dennoch war sie ständig neugierig und hatte den Drang, sich als Künstlerin weiterzuentwickeln.
Obwohl Eva Béve zweifellos großes Talent hatte, erfolgreich war und international ausstellte, ist ihre Kunst heute mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Möglicherweise liegt es daran, dass sie früh gestorben ist. 1922 wurde ihre Leiche leblos entlang der Bahngleise am Bahnhof Peißen in Deutschland gefunden, als sie unter unklaren Umständen aus dem Fahrgastraum gefallen war. Es war ein dramatisches Ende einer vielversprechenden internationalen Kunstkarriere.
Nach Eva Béves Tod wurden ihre Arbeiten 1942 in der großen Holzschnittausstellung des Nationalmuseums ausgestellt. Derzeit ist sie im Göteborger Kunstmuseum, im Nationalmuseum und im British Museum vertreten.
Nicht außerhalb des Bilds untersucht.
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Farbholzschnitt, 29 x 20 cm. Rahmenmaße 35 x 40 cm. Signiert Eva Bevé und datiert 1913 mit Bleistift.
Eva Béve war eine Pionierin ihrer Zeit als eine der ersten schwedischen Künstlerinnen, die den modernen Holzschnitt zu Beginn des 20. Jahrhunderts festhielt. Nach Abschluss ihres Studiums an der Kunstakademie in Stockholm reiste sie 1902 nach Deutschland. Ein Besuch einer Ausstellung mit Emil Orliks wegweisenden Holzschnitten in München beeindruckte die junge Schwedin stark und sollte den Grundstein für ihren zukünftigen internationalen Erfolg legen.
Orlik, bekannt als einer der bedeutendsten Künstler Europas auf dem Gebiet der Grafik, besuchte 1900-1901 Japan und wurde zu einem der führenden Innovatoren des Farbholzschnitts, der auf der Technik japanischer Grafiker basiert.
Eva Béve widmete sich voll und ganz der neuen Technologie. Sie begann in Dachau bei Carl Thiemann und Walther Klemm zu studieren, die auch mit Holzschnitten arbeiteten. Eva Béve war ehrgeizig und zielstrebig. Bald kamen die Erfolge Schlag für Schlag. Ihre Holzschnitte wurden in Wien, München, Den Haag, Kopenhagen, Oslo und Helsinki ausgestellt. Ihre Arbeit erregte die Aufmerksamkeit der Kunstkritiker, die die Schwedin lobten. Auf einer Ausstellung in San Francisco wurde Eva Béve mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Es ist heute kaum vorstellbar, wie groß das für eine Künstlerin vor etwas mehr als 100 Jahren war. Sie wurde als vorausschauende Person beschrieben. Zeitweise litt sie auch unter gesundheitlichen Problemen, aber dennoch war sie ständig neugierig und hatte den Drang, sich als Künstlerin weiterzuentwickeln.
Obwohl Eva Béve zweifellos großes Talent hatte, erfolgreich war und international ausstellte, ist ihre Kunst heute mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Möglicherweise liegt es daran, dass sie früh gestorben ist. 1922 wurde ihre Leiche leblos entlang der Bahngleise am Bahnhof Peißen in Deutschland gefunden, als sie unter unklaren Umständen aus dem Fahrgastraum gefallen war. Es war ein dramatisches Ende einer vielversprechenden internationalen Kunstkarriere.
Nach Eva Béves Tod wurden ihre Arbeiten 1942 in der großen Holzschnittausstellung des Nationalmuseums ausgestellt. Derzeit ist sie im Göteborger Kunstmuseum, im Nationalmuseum und im British Museum vertreten.
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