Öl auf Karton, 37 x 26 cm. Signiert Märta Rudbeck.
Das Objekt ist in der Nybrogatan 32 ausgestellt.
Diese exquisite Tafel wurde während Märta Rudbecks Aufenthalt in Paris unter freiem Himmel — „en plein air“ — gemalt und atmet wahrlich luftige Freilichtmalerei. In der Ferne — aber gleichzeitig in der Bildmitte — erhebt sich der Eiffelturm durch die dunstige Luft und die hügelige Landschaft. Die Zusammensetzung ist wirkungsvoll. Die Farbbehandlung ist kräftig mit verschiedenen Grüntönen im Vordergrund, die einen eindrucksvollen Kontrast zum hellblauen Himmel über dem Horizont bilden. Dieser Schnappschuss, der in Fontenay-aux-Roses, südlich von Paris, aufgenommen wurde, als das letzte Jahrhundert noch jung war, hat etwas Magisches an sich.
Als Märta Rudbeck dieses Bild malte, war sie ebenfalls jung, erst 26 Jahre alt, und man vermutet hier ein künstlerisches Talent, das sie als Landschaftsmalerin an die absolute Spitze hätte bringen können.
In Frankreich entfaltet sich ihr Talent, genau wie im Fall der anderen Schweden, die dorthin gereist sind - Julia Beck, Clara Löfgren, Charlotte Wahlström und viele mehr.
Nach ihrer Rückkehr aus Paris nahm Märta Rudbeck 1911 an der ersten Ausstellung an der Akademie der bildenden Künste teil, die vom schwedischen Künstlerverband organisiert wurde. Drei Jahre später vertritt sie Schweden 1914 mit drei Porträts auf der national wichtigen Baltischen Ausstellung in Malmö. Es war natürlich eine große Anerkennung für eine Künstlerin zu dieser Zeit, als die Kunstszene von einer fast vollständigen männlichen Dominanz geprägt war. Märta Rudbecks Fähigkeiten als Porträtmalerin entwickelten sich genau in ihren Jahren in Paris, wo sie bis 1908-1909 unter anderem bei René Ménard und Lucien Simon studierte.
Märta Rudbeck entwickelte sich auch zu einer engagierten Blumenmalerin mit einem subtilen Sinn für Licht und Farbe in ihren Stillleben. Die Ausstellungen ersetzten sich gegenseitig. Ihre Malerei war auch im Ausland auf Kunstausstellungen in Wien und Kopenhagen vertreten.
Trotz Märta Rudbecks Können und Talent sowie der Teilnahme an einer Reihe von Ausstellungen ist ihr künstlerisches Schaffen heute in Vergessenheit geraten.
Ausstellungen: Auf der Rückseite Ausstellungsetikett Nummer 2 und Titel: Fontenay-aux-Roses, Paris.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an cecilia.berggren@auktionsverket.com.
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Öl auf Karton, 37 x 26 cm. Signiert Märta Rudbeck.
Das Objekt ist in der Nybrogatan 32 ausgestellt.
Diese exquisite Tafel wurde während Märta Rudbecks Aufenthalt in Paris unter freiem Himmel — „en plein air“ — gemalt und atmet wahrlich luftige Freilichtmalerei. In der Ferne — aber gleichzeitig in der Bildmitte — erhebt sich der Eiffelturm durch die dunstige Luft und die hügelige Landschaft. Die Zusammensetzung ist wirkungsvoll. Die Farbbehandlung ist kräftig mit verschiedenen Grüntönen im Vordergrund, die einen eindrucksvollen Kontrast zum hellblauen Himmel über dem Horizont bilden. Dieser Schnappschuss, der in Fontenay-aux-Roses, südlich von Paris, aufgenommen wurde, als das letzte Jahrhundert noch jung war, hat etwas Magisches an sich.
Als Märta Rudbeck dieses Bild malte, war sie ebenfalls jung, erst 26 Jahre alt, und man vermutet hier ein künstlerisches Talent, das sie als Landschaftsmalerin an die absolute Spitze hätte bringen können.
In Frankreich entfaltet sich ihr Talent, genau wie im Fall der anderen Schweden, die dorthin gereist sind - Julia Beck, Clara Löfgren, Charlotte Wahlström und viele mehr.
Nach ihrer Rückkehr aus Paris nahm Märta Rudbeck 1911 an der ersten Ausstellung an der Akademie der bildenden Künste teil, die vom schwedischen Künstlerverband organisiert wurde. Drei Jahre später vertritt sie Schweden 1914 mit drei Porträts auf der national wichtigen Baltischen Ausstellung in Malmö. Es war natürlich eine große Anerkennung für eine Künstlerin zu dieser Zeit, als die Kunstszene von einer fast vollständigen männlichen Dominanz geprägt war. Märta Rudbecks Fähigkeiten als Porträtmalerin entwickelten sich genau in ihren Jahren in Paris, wo sie bis 1908-1909 unter anderem bei René Ménard und Lucien Simon studierte.
Märta Rudbeck entwickelte sich auch zu einer engagierten Blumenmalerin mit einem subtilen Sinn für Licht und Farbe in ihren Stillleben. Die Ausstellungen ersetzten sich gegenseitig. Ihre Malerei war auch im Ausland auf Kunstausstellungen in Wien und Kopenhagen vertreten.
Trotz Märta Rudbecks Können und Talent sowie der Teilnahme an einer Reihe von Ausstellungen ist ihr künstlerisches Schaffen heute in Vergessenheit geraten.
Ausstellungen: Auf der Rückseite Ausstellungsetikett Nummer 2 und Titel: Fontenay-aux-Roses, Paris.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an cecilia.berggren@auktionsverket.com.
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