Heinrich Siepmann (1904-2002), 'Ohne Titel', 2002, Collage, Mischtechnik, signiert und datiert: '2002',
Maße ca.: 54 x 44,5 cm.
Heinrich Siepmann (* 30. November 1904 in Mülheim an der Ruhr; † 16. Dezember 2002 ebenda) zählte zur zweiten Generation des Konstruktivismus. Er studierte von 1925 bis 1927 an der Folkwangschule Essen bei Josef Urbach, Karl Kriete und Joseph Enseling. 1948 war er Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen“ in Recklinghausen. Bereits Siepmanns frühe noch gegenständliche Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren faszinieren durch einen strengen kompositorischen Bildaufbau, und der zeit seines Lebens eng mit Mülheim verbundene Künstler entwickelte in den Nachkriegsjahren seinen Weg in die ungegenständliche, geometrisierende Abstraktion konsequent weiter.
Nachdem Siepmann in den 1960er Jahren durch die Einflüsse seiner Künstlerkollegen die formale Strenge zugunsten informeller Strukturen kurzfristig verließ, wandte er sich zum Ende des Jahrzehnts und vornehmlich ab den 1970er Jahren immer stärker einer Formsprache zu, die Farbe und Form auf der Leinwand als eigenständige Bildmittel begreift und diese in kompositorisch vollkommen harmonisch ausbalancierten Kompositionen zeigt. Siepmanns größtes Verdienst ist es dabei vielleicht, dass trotz seiner kalkulierten Schöpfungen stets ein lyrisches Moment den Werken innewohnt.
Altersgemäßer Zustand.
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Heinrich Siepmann (1904-2002), 'Ohne Titel', 2002, Collage, Mischtechnik, signiert und datiert: '2002',
Maße ca.: 54 x 44,5 cm.
Heinrich Siepmann (* 30. November 1904 in Mülheim an der Ruhr; † 16. Dezember 2002 ebenda) zählte zur zweiten Generation des Konstruktivismus. Er studierte von 1925 bis 1927 an der Folkwangschule Essen bei Josef Urbach, Karl Kriete und Joseph Enseling. 1948 war er Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen“ in Recklinghausen. Bereits Siepmanns frühe noch gegenständliche Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren faszinieren durch einen strengen kompositorischen Bildaufbau, und der zeit seines Lebens eng mit Mülheim verbundene Künstler entwickelte in den Nachkriegsjahren seinen Weg in die ungegenständliche, geometrisierende Abstraktion konsequent weiter.
Nachdem Siepmann in den 1960er Jahren durch die Einflüsse seiner Künstlerkollegen die formale Strenge zugunsten informeller Strukturen kurzfristig verließ, wandte er sich zum Ende des Jahrzehnts und vornehmlich ab den 1970er Jahren immer stärker einer Formsprache zu, die Farbe und Form auf der Leinwand als eigenständige Bildmittel begreift und diese in kompositorisch vollkommen harmonisch ausbalancierten Kompositionen zeigt. Siepmanns größtes Verdienst ist es dabei vielleicht, dass trotz seiner kalkulierten Schöpfungen stets ein lyrisches Moment den Werken innewohnt.
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