
Vom 10. Juli bis zum 20. Juli 2026 bietet Stockholms Auktionsverk in Hamburg Porzellanfiguren und Porzellangruppen der sächsischen und thüringischen Manufakturen an.
Der Waldreichtum, zahlreiche Gewässer, das Arkanum vor Ort und die Erfahrungen der Arbeiter in den ansässigen Glashütten begünstigten in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Gründung vieler Porzellanmanufakturen in Thüringen. Sachsen als Hort der streng gehüteten Geheimrezeptur zur Herstellung des „weißen Goldes“ zwang die privaten Hersteller, die Rezeptur neu zu erarbeiten und die Produktion dem Markt anzupassen. 1884 entwickelte die Manufaktur Sitzendorf ein Verfahren, Spitzen in flüssige Porzellanmasse zu tunken und durch den Brennvorgang nur die Struktur der Spitze zu erhalten. Die Figuren der Manufakturen Scheibe-Alsbach, Sitzendorf, Unterweißbach, Potschappel und Plauen greifen die Leichtigkeit des Lebens und der Muße auf. Sie stellen die Figuren und Figurengruppen im Stil des Rokoko und des Biedermeiers beim Musizieren, Lesen, geselligen Beisammensein, Schäferstündchen und bei Ausfahrten dar. Auch historische Ereignisse spiegeln sich in den Figuren wider.
Entdecken Sie Ihr persönliches Lieblingsstück und bieten Sie mit!