ALLAN ÖSTERLIND. Flusslandschaft.

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ALLAN ÖSTERLIND. Flusslandschaft.
4330555. ALLAN ÖSTERLIND. Flusslandschaft.

Beschreibung

Öl auf Leinwand auf Karton, 32 x 38 cm, einschließlich Rahmen 56 x 64 cm. Signiert A. Österlind.

HERKUNFT
Schwedischer Club, Paris.

Allan Österlind, 1855 in Stockholm geboren, gehört zu den schwedischen Künstlern, die in der Praxis eher französisch als schwedisch wurden. Nach zwei Jahren an der Kunstakademie in Stockholm reiste er 1877 nach Paris, wo er an der École des Beaux-Arts aufgenommen wurde und Bildhauerei bei Cavelier studierte. Österlind wechselte jedoch bald zur Malerei, und bereits 1880 debütierte er im Pariser Salon mit einer Karikatur eines Frauenkopfes — der Beginn einer langen und erfolgreichen Ausstellungskarriere. Er wurde sowohl mit Medaillen als auch mit lobenden Erwähnungen ausgezeichnet und zählte zu den bedeutendsten skandinavischen Künstlern der Zeit wie Ernst Josephson, Carl Larsson und Christian Krogh.

Ab 1879 lebte Österlind dauerhaft in Frankreich, nachdem er die Französin Eugénie Carré geheiratet hatte. Seine Werke wurden vom französischen Staat gekauft und in Museen im ganzen Land ausgestellt. Außerdem wurde er mit der Ehrenlegion ausgezeichnet. In Schweden stellte er mehrfach aus, und seine Werke wurden auch in schwedische Sammlungen aufgenommen. Er war auch ein angesehener Porträtist, und in seinem Freundeskreis befand sich der Schriftsteller August Strindberg, der ihn als Buchillustrator engagieren wollte — ein Projekt, das leider nie realisiert wurde.

Allan Österlind war eine zentrale Figur unter den Künstlern, die sich in den 1880er Jahren in Bréhat in der Bretagne versammelten. Dort malte er oft Seite an Seite mit Ernst Josephson — manchmal so eng, dass sie Modell und Motiv teilten. Während Josephsons Krankheitsphasen war Österlind ein treuer Freund und Begleiter. Ihr gemeinsames Interesse am Spiritismus hinterließ ebenfalls Spuren, nicht zuletzt in Österlinds Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Künstlerisch kombinierte Österlind ein französisches naturalistisches Freilichtgemälde mit erzählerischen Elementen, ein Erbe der Düsseldorfer Schule. Seine Bilder tragen oft Titel, die auf Ereignisse hinweisen: Ein Unfall auf einer französischen Dorfstraße, Zahnweh oder Ein Sterbebett in der Bretagne. Er war ein ausgesprochen begabter Zeichner, und seine Farbbehandlung zeichnet sich durch einen zurückhaltenden, stimmungsvollen Kolorit aus.

Das aktuelle Werk, River Landscape, ist ein typisches Beispiel für Allan Österlinds frühe französische Zeit. Es ist in Pastellfarben in einem einheitlichen und subtilen Farbschema gehalten und fängt das sanfte Licht des halben Tages ein, das sich im Wasser widerspiegelt. Es gibt kein klares erzählerisches Motiv, sondern der Fokus liegt auf der Stimmung und der Stille der Natur — ein Moment der Ruhe und Besinnung.

Das Werk gehört zu der Sammlung, die vom Künstlerclub in Stockholm aufgebaut wurde, wo Österlind in den ersten zehn Jahren häufig zu Gast war. Neben dieser Landschaft sind in der Sammlung drei Plattenporträts von Clubmitgliedern sowie ein Pastell seiner Frau erhalten.

All lots in this themed auction sold without reserve.

Zustandsbericht

Oberflächenschmutz. Die Leinwand hat sich oben gelockert.

Folgerecht

Nein

Künstler/Designer

Allan Österlind (1855–1938)

Thema

The Swedish Club in Paris - An Art History

Titel, Beschreibung und Zustandsbericht entstammen maschinellen Übersetzungen. Auctionet.com ist nicht für eventuelle Fehlübersetzungen verantwortlich. Original auf Schwedisch anzeigen.

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Gebotsabgabe

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4330555. ALLAN ÖSTERLIND. Flusslandschaft.

Beschreibung

Öl auf Leinwand auf Karton, 32 x 38 cm, einschließlich Rahmen 56 x 64 cm. Signiert A. Österlind.

HERKUNFT
Schwedischer Club, Paris.

Allan Österlind, 1855 in Stockholm geboren, gehört zu den schwedischen Künstlern, die in der Praxis eher französisch als schwedisch wurden. Nach zwei Jahren an der Kunstakademie in Stockholm reiste er 1877 nach Paris, wo er an der École des Beaux-Arts aufgenommen wurde und Bildhauerei bei Cavelier studierte. Österlind wechselte jedoch bald zur Malerei, und bereits 1880 debütierte er im Pariser Salon mit einer Karikatur eines Frauenkopfes — der Beginn einer langen und erfolgreichen Ausstellungskarriere. Er wurde sowohl mit Medaillen als auch mit lobenden Erwähnungen ausgezeichnet und zählte zu den bedeutendsten skandinavischen Künstlern der Zeit wie Ernst Josephson, Carl Larsson und Christian Krogh.

Ab 1879 lebte Österlind dauerhaft in Frankreich, nachdem er die Französin Eugénie Carré geheiratet hatte. Seine Werke wurden vom französischen Staat gekauft und in Museen im ganzen Land ausgestellt. Außerdem wurde er mit der Ehrenlegion ausgezeichnet. In Schweden stellte er mehrfach aus, und seine Werke wurden auch in schwedische Sammlungen aufgenommen. Er war auch ein angesehener Porträtist, und in seinem Freundeskreis befand sich der Schriftsteller August Strindberg, der ihn als Buchillustrator engagieren wollte — ein Projekt, das leider nie realisiert wurde.

Allan Österlind war eine zentrale Figur unter den Künstlern, die sich in den 1880er Jahren in Bréhat in der Bretagne versammelten. Dort malte er oft Seite an Seite mit Ernst Josephson — manchmal so eng, dass sie Modell und Motiv teilten. Während Josephsons Krankheitsphasen war Österlind ein treuer Freund und Begleiter. Ihr gemeinsames Interesse am Spiritismus hinterließ ebenfalls Spuren, nicht zuletzt in Österlinds Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Künstlerisch kombinierte Österlind ein französisches naturalistisches Freilichtgemälde mit erzählerischen Elementen, ein Erbe der Düsseldorfer Schule. Seine Bilder tragen oft Titel, die auf Ereignisse hinweisen: Ein Unfall auf einer französischen Dorfstraße, Zahnweh oder Ein Sterbebett in der Bretagne. Er war ein ausgesprochen begabter Zeichner, und seine Farbbehandlung zeichnet sich durch einen zurückhaltenden, stimmungsvollen Kolorit aus.

Das aktuelle Werk, River Landscape, ist ein typisches Beispiel für Allan Österlinds frühe französische Zeit. Es ist in Pastellfarben in einem einheitlichen und subtilen Farbschema gehalten und fängt das sanfte Licht des halben Tages ein, das sich im Wasser widerspiegelt. Es gibt kein klares erzählerisches Motiv, sondern der Fokus liegt auf der Stimmung und der Stille der Natur — ein Moment der Ruhe und Besinnung.

Das Werk gehört zu der Sammlung, die vom Künstlerclub in Stockholm aufgebaut wurde, wo Österlind in den ersten zehn Jahren häufig zu Gast war. Neben dieser Landschaft sind in der Sammlung drei Plattenporträts von Clubmitgliedern sowie ein Pastell seiner Frau erhalten.

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Zustandsbericht

Oberflächenschmutz. Die Leinwand hat sich oben gelockert.

Folgerecht

Nein

Künstler/Designer

Allan Österlind (1855–1938)

Thema

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