Aquarell, 32 x 26 cm, inklusive Rahmen 45 x 40 cm. Signiert Sverre und datiert -95.
HERKUNFT
Schwedischer Club, Paris. 1996 vom Künstler gestiftet.
Sverre Erixson wurde in Stockholm als Sohn des Künstlers Sven „X:et“ Erixson und der Schriftstellerin Ingeborg Erixson geboren. Das Haus war geprägt von Kunst und Kultur, was den Grundstein für Sverres künstlerische Laufbahn legte. Nach der Immatrikulation studierte er zunächst Geige in Rom, doch ein Radiotelegraphie-Kurs in Stockholm brachte ihn für zwei Jahre auf See. Während dieser Reisen malte und zeichnete er in der Kabine und in Häfen auf der ganzen Welt — Erlebnisse, die später seine Bildwelt prägten.
Proben aus dieser Zeit wurden an die Akademie der Bildenden Künste in Stockholm geschickt, wo er 1960 aufgenommen wurde. Während seines Studiums studierte er bei Bror Hjorth und Bror Marklund und ergänzte sein Studium durch Aufenthalte an der Gerlesborg School.
Sverre Erixson debütierte 1963 in Stockholmsmässan. Es folgten zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, unter anderem in Båstad, Halmstad und in Galerien wie Petra und Halmstads Konstsalong. Seine erste Ausstellung in der einflussreichen Galerie Färg och Form in Stockholm im Jahr 1967 war ein Durchbruch. Anschließend stellte er ausgiebig in Schweden — von Göteborg bis Östersund — und international aus und debütierte 1970 in Frankreich in Antibes.
Erixsons Ausdruck zeichnet sich durch einen freien Kolorismus und ein selbstbewusstes Formspiel aus. Er arbeitet hauptsächlich mit Acrylfarben, die oft verdünnt werden, um einen helleren und luftigeren Ausdruck zu erzielen, sowie mit Holzreliefs, die mit Lackfarbe bemalt sind. Seine Themenwelt ist oft dem urbanen Leben nachempfunden — vor allem der Pariser Metro, wo die Menschen, Lichter und gewölbten Räume eine Reihe von Gemälden inspirierten. „Das wurde erst so, als es draußen kalt war“, hat er selbst gesagt. „Man kann die Menschen auf der gegenüberliegenden Plattform studieren, und innerhalb der Ellipsoide kann man über ihre Existenz fantasieren. “
Sverre Erixson blickt auf eine lange und konstante Karriere als Künstler zurück, mit vielen angesehenen Ausstellungen sowohl in Schweden als auch im Ausland. Im schwedischen Club stellte er 1996 auf Einladung des Kunstvereins des Clubs aus. Nach der Ausstellung stiftete er das Aquarell, das heute Teil der Sammlung des Clubs ist — ein Werk, das seine eigenartige Kombination aus Alltagspoetik und Formbewusstsein deutlich widerspiegelt.
All lots in this themed auction sold without reserve.
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Schwedischer Club, Paris. 1996 vom Künstler gestiftet.
Sverre Erixson wurde in Stockholm als Sohn des Künstlers Sven „X:et“ Erixson und der Schriftstellerin Ingeborg Erixson geboren. Das Haus war geprägt von Kunst und Kultur, was den Grundstein für Sverres künstlerische Laufbahn legte. Nach der Immatrikulation studierte er zunächst Geige in Rom, doch ein Radiotelegraphie-Kurs in Stockholm brachte ihn für zwei Jahre auf See. Während dieser Reisen malte und zeichnete er in der Kabine und in Häfen auf der ganzen Welt — Erlebnisse, die später seine Bildwelt prägten.
Proben aus dieser Zeit wurden an die Akademie der Bildenden Künste in Stockholm geschickt, wo er 1960 aufgenommen wurde. Während seines Studiums studierte er bei Bror Hjorth und Bror Marklund und ergänzte sein Studium durch Aufenthalte an der Gerlesborg School.
Sverre Erixson debütierte 1963 in Stockholmsmässan. Es folgten zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, unter anderem in Båstad, Halmstad und in Galerien wie Petra und Halmstads Konstsalong. Seine erste Ausstellung in der einflussreichen Galerie Färg och Form in Stockholm im Jahr 1967 war ein Durchbruch. Anschließend stellte er ausgiebig in Schweden — von Göteborg bis Östersund — und international aus und debütierte 1970 in Frankreich in Antibes.
Erixsons Ausdruck zeichnet sich durch einen freien Kolorismus und ein selbstbewusstes Formspiel aus. Er arbeitet hauptsächlich mit Acrylfarben, die oft verdünnt werden, um einen helleren und luftigeren Ausdruck zu erzielen, sowie mit Holzreliefs, die mit Lackfarbe bemalt sind. Seine Themenwelt ist oft dem urbanen Leben nachempfunden — vor allem der Pariser Metro, wo die Menschen, Lichter und gewölbten Räume eine Reihe von Gemälden inspirierten. „Das wurde erst so, als es draußen kalt war“, hat er selbst gesagt. „Man kann die Menschen auf der gegenüberliegenden Plattform studieren, und innerhalb der Ellipsoide kann man über ihre Existenz fantasieren. “
Sverre Erixson blickt auf eine lange und konstante Karriere als Künstler zurück, mit vielen angesehenen Ausstellungen sowohl in Schweden als auch im Ausland. Im schwedischen Club stellte er 1996 auf Einladung des Kunstvereins des Clubs aus. Nach der Ausstellung stiftete er das Aquarell, das heute Teil der Sammlung des Clubs ist — ein Werk, das seine eigenartige Kombination aus Alltagspoetik und Formbewusstsein deutlich widerspiegelt.
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