EINE SCHOKOLADENTASSE, Marcolini, Meissen, (1774-1814).

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EINE SCHOKOLADENTASSE, Marcolini, Meissen, (1774-1814).
3277701. EINE SCHOKOLADENTASSE, Marcolini, Meissen, (1774-1814).

Beschreibung

Tasse mit Deckel und Untertasse. Schale Ø 14 cm. Die Höhe des Bechers ohne Deckel beträgt ca. 6,5 cm.

Meissen Porcelain hat seinen Sitz in Albrechtsburg, Meißen, und blickt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück und hat sich als erste kommerzielle Porzellanfabrik in Europa etabliert. Die 1710 auf Initiative von König August dem Starken, Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus gegründete Fabrik revolutionierte die Porzellanherstellung.

Die künstlerische Blütezeit fiel in die Zeit von Johann Gregor Höroldt und Johann Joachim Kändler und markierte die „malerische“ Zeit von den 1720er Jahren bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Hier wurden hochwertiges Geschirr und Figuren hergestellt, und Meissen erreichte seinen künstlerischen Höhepunkt.

Die Marcolini-Zeit erstreckt sich von 1774 bis 1814 und ist nach Camillo Marcolini benannt, der das Unternehmen in dieser Zeit leitete. Marcolini übernahm die Leitung, als sich Meissener Porzellan bereits als bedeutender Akteur auf dem europäischen Porzellanmarkt etabliert hatte. Unter Marcolinis Führung erlebte Meißen eine Phase der Veränderungen und Anpassungen an die vorherrschenden künstlerischen und stilistischen Tendenzen.

Eine bemerkenswerte Veränderung während der Marcolini-Zeit war der Übergang von früheren Stilen zum vorklassischen Louis-Seize, der typisch für die spätere Hälfte des 18. Jahrhunderts war. Der vorklassische Stil, auch bekannt als Spätrokoko oder Frühneoklassizismus, zeichnet sich im Vergleich zum früheren Rokoko durch eine abgespeckte und symmetrischere Ästhetik aus. Es war eine Zeit des Übergangs von den dekorativen und geschwungenen Formen des Rokoko zu den reineren und geometrischeren Linien, die für den Neoklassizismus charakteristisch wurden.

Meissener Porzellan mit seinen charakteristischen zwei gekreuzten Schwertern als Markierung ist zum Synonym für hohe Qualität, Kunst und Eleganz geworden. Die Fabrik hat im Laufe der Jahre ihren Ruf für handbemaltes, hochwertiges Porzellan bewahrt. Mit mehrjähriger Ausbildung von Spezialisten fertigt Meissen bis heute klassische Designs wie das „Zwiebelmuster“.

Zustandsbericht

Mit älteren Ausbesserungen behandeln.

Thema

Formstad's Selected

Titel, Beschreibung und Zustandsbericht entstammen maschinellen Übersetzungen. Auctionet.com ist nicht für eventuelle Übersetzungsfehler verantwortlich. Originaltexte auf Schwedisch anzeigen.

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3277701. EINE SCHOKOLADENTASSE, Marcolini, Meissen, (1774-1814).

Beschreibung

Tasse mit Deckel und Untertasse. Schale Ø 14 cm. Die Höhe des Bechers ohne Deckel beträgt ca. 6,5 cm.

Meissen Porcelain hat seinen Sitz in Albrechtsburg, Meißen, und blickt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück und hat sich als erste kommerzielle Porzellanfabrik in Europa etabliert. Die 1710 auf Initiative von König August dem Starken, Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus gegründete Fabrik revolutionierte die Porzellanherstellung.

Die künstlerische Blütezeit fiel in die Zeit von Johann Gregor Höroldt und Johann Joachim Kändler und markierte die „malerische“ Zeit von den 1720er Jahren bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Hier wurden hochwertiges Geschirr und Figuren hergestellt, und Meissen erreichte seinen künstlerischen Höhepunkt.

Die Marcolini-Zeit erstreckt sich von 1774 bis 1814 und ist nach Camillo Marcolini benannt, der das Unternehmen in dieser Zeit leitete. Marcolini übernahm die Leitung, als sich Meissener Porzellan bereits als bedeutender Akteur auf dem europäischen Porzellanmarkt etabliert hatte. Unter Marcolinis Führung erlebte Meißen eine Phase der Veränderungen und Anpassungen an die vorherrschenden künstlerischen und stilistischen Tendenzen.

Eine bemerkenswerte Veränderung während der Marcolini-Zeit war der Übergang von früheren Stilen zum vorklassischen Louis-Seize, der typisch für die spätere Hälfte des 18. Jahrhunderts war. Der vorklassische Stil, auch bekannt als Spätrokoko oder Frühneoklassizismus, zeichnet sich im Vergleich zum früheren Rokoko durch eine abgespeckte und symmetrischere Ästhetik aus. Es war eine Zeit des Übergangs von den dekorativen und geschwungenen Formen des Rokoko zu den reineren und geometrischeren Linien, die für den Neoklassizismus charakteristisch wurden.

Meissener Porzellan mit seinen charakteristischen zwei gekreuzten Schwertern als Markierung ist zum Synonym für hohe Qualität, Kunst und Eleganz geworden. Die Fabrik hat im Laufe der Jahre ihren Ruf für handbemaltes, hochwertiges Porzellan bewahrt. Mit mehrjähriger Ausbildung von Spezialisten fertigt Meissen bis heute klassische Designs wie das „Zwiebelmuster“.

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