Bolex-Anamorphot 16/32/1,5 (System Möller)
Das Bolex-Anamorphot 16/32/1,5 (System Möller) ist ein anamorphotischer Objektivvorsatz, der Ende der 1950er-Jahre vom Optikhersteller Möller & Wedel für die Schweizer Bolex H16 16mm-Filmkameras gefertigt wurde. Der Vorsatz besitzt einen horizontalen Stauchungsfaktor von 1,5x. Dadurch wird das Standard-16mm-Seitenverhältnis von 1,33:1 bei der Entstauchung in der Wiedergabe auf ein Breitbildformat von 2:1 erweitert, während sich bei Super 16 ein Format von etwa 2,66:1 ergibt. Die Modellbezeichnung 16/32 verweist auf das vorgesehene Filmformat von 16 mm sowie den maximalen Frontlinsendurchmesser des Grundobjektivs von circa 32 mm.
Da es sich um einen Vorsatzadapter und nicht um ein eigenständiges Objektiv handelt, wird das System direkt vor einem Aufnahmeobjektiv montiert. Der optimale Brennweitenbereich der Grundobjektive liegt bei 25 mm bis 50 mm, da bei kürzeren Brennweiten Vignettierungen an den Bildrändern auftreten. Die Fokussierung erfolgt über ein Dual-Focus-System im Bereich von etwa einem Meter bis Unendlich. Das bedeutet, dass sowohl am Grundobjektiv als auch am Anamorphoten jeweils dieselbe Entfernung manuell eingestellt werden muss. Ursprünglich wurde der Vorsatz über eine spezielle Metallhalterung im C-Mount-Objektivrevolver der Bolex H16 fixiert. Bei der Verwendung an modernen digitalen Kamerasystemen kommen Adapterschalen sowie gegebenenfalls vorgeschaltete Single-Focus-Systeme zum Einsatz, um den Fokussiervorgang auf ein einziges Stellelement zu vereinfachen.
Das Objektiv befindet sich in einem guten Zustand. Die Linsen sind klar und frei von Kratzern. Der Fokusring lässt sich leicht und geschmeidig bedienen.
Stockholm Auktionsverk Hamburg gibt keine Funktionsgarantie.
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Bolex-Anamorphot 16/32/1,5 (System Möller)
Das Bolex-Anamorphot 16/32/1,5 (System Möller) ist ein anamorphotischer Objektivvorsatz, der Ende der 1950er-Jahre vom Optikhersteller Möller & Wedel für die Schweizer Bolex H16 16mm-Filmkameras gefertigt wurde. Der Vorsatz besitzt einen horizontalen Stauchungsfaktor von 1,5x. Dadurch wird das Standard-16mm-Seitenverhältnis von 1,33:1 bei der Entstauchung in der Wiedergabe auf ein Breitbildformat von 2:1 erweitert, während sich bei Super 16 ein Format von etwa 2,66:1 ergibt. Die Modellbezeichnung 16/32 verweist auf das vorgesehene Filmformat von 16 mm sowie den maximalen Frontlinsendurchmesser des Grundobjektivs von circa 32 mm.
Da es sich um einen Vorsatzadapter und nicht um ein eigenständiges Objektiv handelt, wird das System direkt vor einem Aufnahmeobjektiv montiert. Der optimale Brennweitenbereich der Grundobjektive liegt bei 25 mm bis 50 mm, da bei kürzeren Brennweiten Vignettierungen an den Bildrändern auftreten. Die Fokussierung erfolgt über ein Dual-Focus-System im Bereich von etwa einem Meter bis Unendlich. Das bedeutet, dass sowohl am Grundobjektiv als auch am Anamorphoten jeweils dieselbe Entfernung manuell eingestellt werden muss. Ursprünglich wurde der Vorsatz über eine spezielle Metallhalterung im C-Mount-Objektivrevolver der Bolex H16 fixiert. Bei der Verwendung an modernen digitalen Kamerasystemen kommen Adapterschalen sowie gegebenenfalls vorgeschaltete Single-Focus-Systeme zum Einsatz, um den Fokussiervorgang auf ein einziges Stellelement zu vereinfachen.
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