Johann Baptista Homann (Erben), „Ichorographia Urbis in Tuscia primariae Florentiae Scenographice...“, gravierte und handkolorierte Landkarte und Stadtansicht von Florenz, 1731.
Platte: 49,5 x 58,4 cm.
Blatt: 51,2 x 59,5 cm
Detaillierte Karte von Florenz, aufgeteilt in vier verschiedene Bezirke: Maria Novella, Sa. Giovanni und Sa. Crocce auf der einen Seite des Flusses Arno und St. Spirito auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt der Karte steht die Basilica di Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis berühmter Kuppel. Links eine Kartusche mit einer Liste von 124 Ortsnamen, rechts die Titelkartusche und in der oberen linken Ecke das Wappen des Großherzogtums Toskana, getragen von drei Amorinen. Unten ist der farbenfrohe Blick auf Florenz („Prospect der Stadt Florentz“) in Richtung Kathedrale und Fortezza Belvedere zu sehen.
Die Familie Homann war im 18. Jahrhundert einer der wichtigsten deutschen Kartenverlage und hatte eine führende Rolle auf dem europäischen Kartenmarkt. Das Unternehmen wurde 1702 von Johann Baptista Homann (ca. 1663-1724) gegründet und gab seinen Tod an seinen Sohn Johann Christopher (1703-1730) weiter. Als er im Alter von nur 27 Jahren verstarb, ging das Unternehmen an seine Erben über, mit der Maßgabe, dass sie das Unternehmen unter dem Namen „Homannischen Erben“ (Homannischen Erben, Homanniani Heredes oder Héritiers de Homann) weiterführten. Zu den Erben gehörten Johann Michael Franz, Johann Mattias Hase, Johann Georg Ebersperger und andere. Durch verschiedene Käufe wurde das Unternehmen Homann schließlich von Georg Christoph Franz Fembo (1781-1848) übernommen, und nach seinem Tod wurde das Geschäft geschlossen. Zu Johann Baptista Homanns bekannteren Werken gehören Atlas Novus Terrarum (1702, Neuauflage 1753), Neuer Atlas (1707-1730), Atlas Methodicus (1719), America Septentionali Britannorum (1730), Atlas Minor (1732), Großer Atlas über die ganze Welt (1716-1770), sowie viele verschiedene Einzelkarten.
Vergilbt, fleckig. Kleine Defekte an den Blatträndern.
Nicht gerahmt.
Francesco Bacoccoli Collection - The Golden Era of Cartography: Part I
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Johann Baptista Homann (Erben), „Ichorographia Urbis in Tuscia primariae Florentiae Scenographice...“, gravierte und handkolorierte Landkarte und Stadtansicht von Florenz, 1731.
Platte: 49,5 x 58,4 cm.
Blatt: 51,2 x 59,5 cm
Detaillierte Karte von Florenz, aufgeteilt in vier verschiedene Bezirke: Maria Novella, Sa. Giovanni und Sa. Crocce auf der einen Seite des Flusses Arno und St. Spirito auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt der Karte steht die Basilica di Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis berühmter Kuppel. Links eine Kartusche mit einer Liste von 124 Ortsnamen, rechts die Titelkartusche und in der oberen linken Ecke das Wappen des Großherzogtums Toskana, getragen von drei Amorinen. Unten ist der farbenfrohe Blick auf Florenz („Prospect der Stadt Florentz“) in Richtung Kathedrale und Fortezza Belvedere zu sehen.
Die Familie Homann war im 18. Jahrhundert einer der wichtigsten deutschen Kartenverlage und hatte eine führende Rolle auf dem europäischen Kartenmarkt. Das Unternehmen wurde 1702 von Johann Baptista Homann (ca. 1663-1724) gegründet und gab seinen Tod an seinen Sohn Johann Christopher (1703-1730) weiter. Als er im Alter von nur 27 Jahren verstarb, ging das Unternehmen an seine Erben über, mit der Maßgabe, dass sie das Unternehmen unter dem Namen „Homannischen Erben“ (Homannischen Erben, Homanniani Heredes oder Héritiers de Homann) weiterführten. Zu den Erben gehörten Johann Michael Franz, Johann Mattias Hase, Johann Georg Ebersperger und andere. Durch verschiedene Käufe wurde das Unternehmen Homann schließlich von Georg Christoph Franz Fembo (1781-1848) übernommen, und nach seinem Tod wurde das Geschäft geschlossen. Zu Johann Baptista Homanns bekannteren Werken gehören Atlas Novus Terrarum (1702, Neuauflage 1753), Neuer Atlas (1707-1730), Atlas Methodicus (1719), America Septentionali Britannorum (1730), Atlas Minor (1732), Großer Atlas über die ganze Welt (1716-1770), sowie viele verschiedene Einzelkarten.
Vergilbt, fleckig. Kleine Defekte an den Blatträndern.
Nicht gerahmt.
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